{"id":29963,"date":"2026-08-06T22:47:56","date_gmt":"2026-08-06T22:47:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rundfunkserver.com\/wp\/2026\/08\/06\/achtung-sperrfrist-print-radio-und-online-18-00-uhr-ard-deutschlandtrend-sieben-von-zehn-deutschen-befuerworten-verlaengerung-der-grenzkontrollen\/"},"modified":"2026-08-06T22:47:56","modified_gmt":"2026-08-06T22:47:56","slug":"achtung-sperrfrist-print-radio-und-online-18-00-uhr-ard-deutschlandtrend-sieben-von-zehn-deutschen-befuerworten-verlaengerung-der-grenzkontrollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rundfunkserver.com\/wp\/2026\/08\/06\/achtung-sperrfrist-print-radio-und-online-18-00-uhr-ard-deutschlandtrend-sieben-von-zehn-deutschen-befuerworten-verlaengerung-der-grenzkontrollen\/","title":{"rendered":"+++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18.00 Uhr +++ \/ ARD-DeutschlandTREND: Sieben von zehn Deutschen bef\u00fcrworten Verl\u00e4ngerung der Grenzkontrollen"},"content":{"rendered":"<p>K\u00f6ln (ots) &#8211; <\/p>\n<p>+++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18.00 Uhr +++<\/p>\n<p>Nachrichtenagenturen: Keine Sendesperrfrist, bitte mit Sperrfristvermerk ver\u00f6ffentlichen<\/p>\n<p>ARD-DeutschlandTREND: Sieben von zehn Deutschen bef\u00fcrworten Verl\u00e4ngerung der Grenzkontrollen<\/p>\n<p>Dass die Kontrollen an den deutschen Grenzen \u00fcber September hinaus verl\u00e4ngert werden sollen, findet eine Mehrheit gut. Sieben von zehn Deutschen (71 Prozent) halten das f\u00fcr richtig, jeder Vierte (24 Prozent) f\u00fcr falsch. Das hat eine repr\u00e4sentative Umfrage von infratest dimap unter 1.297 Wahlberechtigten f\u00fcr den ARD-DeutschlandTREND von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.<\/p>\n<p>Innerhalb der EU gilt grunds\u00e4tzlich das Prinzip offener Grenzen. Seit 2024 werden an allen deutschen Grenzen allerdings befristete Kontrollen durch die Bundespolizei durchgef\u00fchrt, um die irregul\u00e4re Zuwanderung zu begrenzen. Diese Kontrollen wurden bereits mehrfach verl\u00e4ngert und laufen nach derzeitigem Stand im September aus. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat in der vergangenen Woche jedoch angek\u00fcndigt, die Kontrollen verl\u00e4ngern zu wollen. Mehrheitliche Zustimmung erh\u00e4lt Dobrindt daf\u00fcr von Anh\u00e4ngern der AfD (94 Prozent), der Union (77 Prozent) und der SPD (74 Prozent), mehrheitliche Ablehnung von Anh\u00e4ngern der Gr\u00fcnen (64 Prozent) und der Linken (58 Prozent).<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich bef\u00fcrwortet eine Mehrheit der Deutschen (59 Prozent) im Umgang mit Fl\u00fcchtlingen einen gemeinsamen europ\u00e4ischen Ansatz. Jeder Dritte (33 Prozent) h\u00e4lt stattdessen eigene nationale L\u00f6sungen f\u00fcr sinnvoller. Dass die Europ\u00e4ische Union die Einrichtung von Abschiebezentren au\u00dferhalb der EU plant, geht f\u00fcr jeden Zweiten (49 Prozent) in die richtige Richtung und f\u00fcr 38 Prozent in die falsche Richtung. Wenn ein Asylantrag in der EU abgelehnt wird, k\u00f6nnen ausreisepflichtige Personen derzeit unter bestimmten Umst\u00e4nden dennoch in der EU bleiben, z.B. weil die Herkunftsl\u00e4nder eine Wiederaufnahme ablehnen. Die EU hat deshalb im Juni beschlossen, Abschiebezentren in Nicht-EU-Staaten einrichten zu wollen, in die abgelehnte Asylsuchende \u00fcberstellt werden k\u00f6nnen. Diese Ma\u00dfnahme st\u00f6\u00dft unter AfD-Anh\u00e4ngern (73 Prozent) und Unions-Anh\u00e4ngern (57 Prozent) auf mehrheitliche Zustimmung. Unter SPD-Anh\u00e4ngern sind 39 Prozent daf\u00fcr, aber 48 Prozent dagegen. Mit mehrheitlicher Ablehnung blicken Anh\u00e4nger von Gr\u00fcnen (70 Prozent) und Linke (67 Prozent) auf diese Ma\u00dfnahme.<\/p>\n<p>Befragungsdaten<\/p>\n<p>&#8211; Grundgesamtheit: Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland<br \/>\n&#8211; Fallzahl: 1.297 Befragte<br \/>\n&#8211; Erhebungszeitraum: 3. August bis 5. August 2026<br \/>\n&#8211; Erhebungsverfahren: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung<br \/>\n&#8211; Schwankungsbreite: 2* bis 3** Prozentpunkte<\/p>\n<p>* bei einem Anteilswert von 10% ** bei einem Anteilswert von 50%<\/p>\n<p>Die Fragen im Wortlaut: <\/p>\n<p>&#8211; In der Europ\u00e4ischen Union verfolgen die einzelnen L\u00e4nder unterschiedliche Ans\u00e4tze im Umgang mit den Fl\u00fcchtlingen. Die einen setzen eher auf eigene nationale L\u00f6sungen, andere auf einen europ\u00e4ischen Ansatz. Was ist Ihrer Meinung nach im Umgang mit den Fl\u00fcchtlingen sinnvoller?<br \/>\n&#8211; Innerhalb der EU gilt grunds\u00e4tzlich das Prinzip offener Grenzen. Seit 2024 werden an allen deutschen Grenzen allerdings befristete Kontrollen durch die Bundespolizei durchgef\u00fchrt, um die irregul\u00e4re Zuwanderung zu begrenzen. Diese Kontrollen wurden bereits mehrfach verl\u00e4ngert und laufen nach derzeitigem Stand im September aus. Sollten die Grenzkontrollen weiter verl\u00e4ngert werden oder nicht?<br \/>\n&#8211; Wenn ein Asylantrag in der EU abgelehnt wird, k\u00f6nnen ausreisepflichtige Personen unter bestimmten Umst\u00e4nden dennoch in der EU bleiben, z.B. weil die Herkunftsl\u00e4nder eine Wiederaufnahme ablehnen. Deshalb sollen Abschiebezentren au\u00dferhalb der EU eingerichtet werden, in die abgelehnte Asylsuchende \u00fcberstellt werden k\u00f6nnen. Geht die Einrichtung solcher Abschiebezenten in Nicht-EU-Staaten Ihrer Meinung nach in die richtige Richtung oder in die falsche Richtung?<\/p>\n<p>Besuchen Sie auch die WDR-Presselounge: presse.WDR.de<\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Ihre Fragen richten Sie bitte an:<br \/>\nWDR Kommunikation<br \/>\nTel. 0221 220 7100<br \/>\nkommunikation@wdr.de<\/p>\n<p>Original-Content von: ARD Das Erste, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6ln (ots) &#8211; +++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18.00 Uhr +++ Nachrichtenagenturen: Keine Sendesperrfrist, bitte mit Sperrfristvermerk ver\u00f6ffentlichen ARD-DeutschlandTREND: Sieben von zehn Deutschen bef\u00fcrworten Verl\u00e4ngerung der Grenzkontrollen Dass die Kontrollen an den deutschen Grenzen \u00fcber September hinaus verl\u00e4ngert werden sollen, findet eine Mehrheit gut. 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